1. Gender ist in Prozesse und Strukturen eingeschrieben.

Gender ist nicht nur, wie wir miteinander umgehen und wie wir uns gegenseitig als Männer und Frauen ansprechen, sondern in jedem Prozess verstecken sich implizite Vorstellungen von Geschlecht, zB: wie ist ein Recruitingprozess aufsetzt; wer wird von wem – und in welcher Art und Weise – für eine Position vorgeschlagen, wer wird ermutigt und kontaktiert, wie werden Interviews oder Bewerbungsgespräche geführt und von wem.

2. Bei Gender geht es um gleiche Teilhabechancen.

Es geht um Fairness, Wertschätzung und Teilhabe. Nicht darum jemanden zu privilegieren, sondern allen Personen die gleichen Möglichkeiten zu bieten an Entscheidungen teilhaben zu können und Verantwortung zu übernehmen.

3. Gender lässt sich nur strategisch implementieren.

Stereotype organisationale Werte wie etwa Effizienz und Objektivität führen zu stereotypen Vorstellungen und Rollenerwartungen wie Menschen in Organisationen sein sollen, um diese zum Erfolg zu führen. Um diese Bilder aufzubrechen, kann Gender-Sensibilität nur strategisch gesteuert und top-down eingeführt werden. Deswegen arbeite ich nur mit Geschäftsführer*innen bzw. deren klarem Involvement in einen Veränderungsprozess.

Ich bin Gender-Expertin.

Das war ich nicht immer. Wie in vielen anderen Biographien finden sich auch in meiner Ecken und Kanten, Umwege, Vertiefungen und Verdichtungen in unterschiedlichsten Bereichen. Mit Gender kam ich vor allem im Bereich der Organisationsforschung in Berührung: Wie kommt es dazu,  dass immer wieder die gleichen Personen in Organisationen aufgenommen werden und Entscheidungen treffen? Und warum werden andere Personen bzw. Personengruppen von Entscheidungen exkludiert? Weshalb nimmt insbesondere der Frauenanteil pro Karrierestufe ab? Mit diesem Ungleichgewicht im Hinblick auf Status, Macht und Einkommen habe ich mich sowohl theoretisch als auch praktisch auseinandergesetzt.

Meine Eckdaten. 14 Jahre Erfahrung in Forschung und Lehre zum Thema Gender & Diversität in Organisationen.  Betriebswirtschaftliches Studium, Doktorat in Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. Mitbegründerin eines IT-Start-Ups. Mehrjährige Berufserfahrung im HR-Bereich. Begleitung von Unternehmen und Start-Ups in Gender & Diversitätsfragen. Langjährige Arbeit an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft inklusive Vortragstätigkeiten und Workshops. 

Ich bin Gender-Expertin.

Das war ich nicht immer. Wie in vielen anderen Biographien finden sich auch in meiner Ecken und Kanten, Umwege, Vertiefungen und Verdichtungen in unterschiedlichsten Bereichen. Mit Gender kam ich vor allem im Bereich der Organisationsforschung in Berührung: Wie kommt es dazu,  dass immer wieder die gleichen Personen in Organisationen aufgenommen werden und Entscheidungen treffen? Und warum werden andere Personen bzw. Personengruppen von Entscheidungen exkludiert? Weshalb nimmt insbesondere der Frauenanteil pro Karrierestufe ab? Mit diesem Ungleichgewicht im Hinblick auf Status, Macht und Einkommen habe ich mich sowohl theoretisch als auch praktisch auseinandergesetzt.

Meine Eckdaten. 14 Jahre Erfahrung in Forschung und Lehre zum Thema Gender & Diversität in Organisationen.  Betriebswirtschaftliches Studium, Doktorat in Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. Mitbegründerin eines IT-Start-Ups. Mehrjährige Berufserfahrung im HR-Bereich. Begleitung von Unternehmen und Start-Ups in Gender & Diversitätsfragen. Langjährige Arbeit an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft inklusive Vortragstätigkeiten und Workshops.